Kernwegenetzkonzept

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wirkt sich auf die Verkehrsverhältnisse des Wegenetzes aus: immer größere Flächen werden von nur wenigen Betrieben mit immer größer werdenden Fahrzeugen bewirtschaftet, um den höheren (Transport-) Anforderungen gerecht zu werden. Zwangsläufig werden dabei längere Strecken zurückgelegt. Das Straßen- und Wegenetz im Gebiet der NM-Arge 10 ist nur teilweise für die heutige landwirtschaftliche Nutzung ausgelegt.

Ziel des Kernwegenetzkonzeptes ist es, die Agrarstruktur zu verbessern und bei der Bewältigung der technischen und strukturellen Anforderungen an Straßen und Wegen im ländlichen Raum zu unterstützen und zu fördern.

Basierend auf kommunalen Workshops im ILE-Gebiet mit Vertreter*innen (Bürgermeister*innen/Bauamt/Bauhof) der jeweiligen Kommunen, Vertreter*innen aus Land- und Forstwirtschaft (Ortsobmänner/Ortsobfrauen) und weiteren örtlichen Schlüsselpersonen - die bereits Anfang 2019 stattfanden - wurde vom Planungsbüro TEAM 4 ein Vorkonzept erstellt, das zur Abstimmung dem Amt für ländliche Entwicklung und den Trägern öffentlicher Belange (TÖBs) vorgelegt wurde.

Das Kernwegenetzkonzept für die NM-Arge 10 wurde unter Einarbeitung der Stellungnahme TöB und in Abstimmung einzelner Wegabschnitte mit den beteiligten Kommunen weiter finalisiert und vom Amt für Ländliche Entwicklung bewilligt.

Der ILE NM-Arge 10 stehen für die Umsetzung der Kernwege ca. 10 Mio. € Fördergelder zur Verfügung.
Im nächsten Schritt wird das Verfahren und die Priorisierung der Wege festgelegt.