Kernwegenetzkonzept NM-Arge 10

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wirkt sich auf die Verkehrsverhältnisse auf das Wegenetz aus: immer größere Flächen werden von nur wenigen Betrieben mit immer größer werdenden Fahrzeugen bewirtschaftet, um den höheren (Transport-) Anforderungen gerecht zu werden. Zwangsläufig werden dabei längere Strecken zurückgelegt. Das Straßen- und Wegenetz im NM-Arge 10- Gebiet ist nur teilweise für die heutigen Bedürfnisse am Wegebau in der Landwirtschaft ausgelegt.

Ziel des Kernwegenetzkonzeptes ist es, die Agrarstruktur im Gebiet der NM-Arge 10 zu verbessern und bei der Bewältigung der technischen und strukturellen Anforderungen an Straßen und Wegen im ländlichen Raum die 10 Kommunen zu unterstützen und zu fördern.

Basierend auf kommunalen Workshops im ILE-Gebiet mit Vertreter*innen der jeweiligen Kommunen (Bürgermeister*innen/Bauamt/Bauhof), Ortsobmänner/Ortsobfrauen (Vertreter*innen aus Land- und Forstwirtschaft) und weiteren örtlichen Schlüsselpersonen, die bereits im Jan./Feb. 2019 stattfanden, wurde vom Planungsbüro TEAM 4 ein Vorkonzept erstellt, das zur Abstimmung dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE, Juli 2019) und den Trägern öffentlicher Belange (TÖBs, Nov. 2019) vorgelegt wurde. Das Kernwegenetzkonzept NM-Arge 10 wurde unter Einarbeitung der Stellungnahme TöB und in Abstimmung einzelner Wegabschnitte mit den einzelnen Kommunen weiter finalisiert und im Juli 2020 zur abschließenden Prüfung an das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) eingereicht.

Die Prüfung seitens des ALEs wurde Anfang November 2020 abgeschlossen. Die Unterlagen wurden vom Planungsbüro TEAM 4 überarbeitet und liegen nun dem Amt für Ländliche Entwicklung und den beteiligten NM-Arge 10 Kommunen vor.